| Die Front des Geschlechterkampfes |
| 3. AUSGABE // 14. September 2010 - Rubriken |
![]() Die Hexenverfolgung und die Sklaverei der Frau sind Geschichte. Das letzte Überbleibsel, die letzte Bastion der Unterdrückung ist der immense Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern in gleichartigen Berufen. Allerdings ist an einem Ort auf dieser Welt die Emanzipation bereits einen Schritt weiter. Einen gravierenden Schritt. Die Herrschaft des einfühlsamen Geschlechts. Die Universität St.Gallen verwandelt sich mehr und mehr vom Tempel des Wissens in die Kathedrale der Suffragetten.
Nicht falsch verstehen, was ich suche ist der Austausch von Mann und Frau auf einer Ebene. Gleichberechtigt wie Gott uns schuf. Von mir aus auch der Urknall, liebe Atheisten. Auf jeden Fall stehe ich persönlich ja auf Mädels in Business Suits, aber es sind Entwicklungen im Gange, welche frühzeitig erkannt werden sollten. Wir wollen bei Euch das nachholen, was die Generationen vor uns vernachlässigt haben. Wir wollen Euch auf etwaige Veränderungen frühzeitig aufmerksam machen, um miteinander eine Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft die sowohl weiblich als auch männlich ist. Ich hatte einen Traum. Einen Traum, in dem wir alle Hand in Hand, gleich ob Mann oder Frau, gen gleich hohe Löhne und Jobchancen marschieren. Einen Traum in dem sich Frauenquoten in Verwaltungsräten ergeben haben und nicht erzwungen wurden. Die Gleichberechtigung an ihrem Höhepunkt.
Bei einem Streifzug durch die Universität, auf der Jagd nach den mächtigsten ihrer Art, jedoch, fanden wir Verhaltensweisen auf, welche sogar die hartnäckigsten Feministen unter uns erzittern liessen und ihre Grundüberzeugungen zum schwanken brachten.
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